Aquarelltechnik Lavieren: Erzeuge Dir eine halbdeckende Mischung einer beliebigen Farbe. Ziehe mit einem breiten Pinsel eine horizontale Linie. Wenn der Pinsel noch Farbe hat, setz eine zweite Linie darunter, wobei Du die erste Farbbahn leicht überschneidest um Farbe mitzunehmen. Dann tauchst Du den Pinsel in ein Wasserglas, streifst die Haare flott am Rand ab und ziehst einen weiteren breiten Strich unter den zweiten, indem Du wieder Farbe aus der Bahn mitnimmst. Erneut Wasser aufnehmen und so weiter verfahren, bis das Papier nur noch weiß ist. Sie erahnen schon wo man diese Technik anwendet? Wenn Sie einen weichen Verlauf malen wollen, z.B. einen Himmel.

In der Abb. wurde erst mit Ultramarinblau und nach dem Trocknen ein weiteres mal mit Umbra Natur von oben nach unten laviert.

Aquarelltechnik Lasieren:
Lege Dir mit Flüssigmaske eine Maske mit vielen gleichgroßen Quadraten an. Lege die Farben die Du lasieren willst, oben und rechts am Blatt an. Ziehe horizontal breite Striche einer wässrigen Mischung von der rechts markierten Farbe. Wenn diese gut getrocknet sind, lege in den oben markierten Farben breite senkrechte Bahnen über die horizontalen Striche. In den Bereichen wo sich die Bahnen überschneiden, entstehen neue Mischtöne. Das übereinander legen von wässrigen Farben nennt man Lasieren. Du kannst mehrere transparente Farben übereinander legen. Achte darauf, dass die unteren Farbschichten gut ausgetrocknet sind und das die neue Farbe nicht so wässrig ist, dass sie die untere anlöst, dann wird's morastig. Am Schluß noch die Flüssigmaske wegrubbeln.



Aquarell / Technik / Hautfarbe mischen:
1. Für Mitteleuropäer (helle Haut) nehme ich Lichten Ocker und wenig Krapplack Rosa als Grundmischung. Mehr Krapplack für die gut durchblutete Haut, dass sieht um Ohren, Nase und Wangen immer sehr schön aus. Möglich ist auch eine Grundmischung aus Kadmium Gelb/Kadmium Rot oder auch Lichtem Ocker/Kadmium Rot. Alle drei Grundmischungen eventuell mit Preusisch Blau oder Kobalt Blau brechen, bzw. eine blaue Lasur drüberlegen, falls der Grundton zu Orange ist.

Die Abb. wurde gefertigt mit:
a.) Kad. Gelb + Kad. Rot für den Grundton.
b.) Kad. Gelb + Kad. Rot + Sienna gebr. für halbschattige Bereiche.
c. Nur Sienna gebr. für die tiefen Schatten.


2. Dann lasiere für die Mitteltöne (halbschattige Bereiche) stark verdünnte Sienna gebrannt drüber. Abhängig von der gewünschten Lichtsituation mische ich noch Indischgelb für "warmes Licht" bei oder wenig stumpfe Umbra Natur (oder Sepia) für "kaltes Licht".

3. Für die tiefen Schatten lasiere ich eine Schicht aus Grünblau (z.B. halb transparentes Chromoxidgrün), Violett, Krapplack und Paynesgrau. Gedeckter verwende ich die Mischung auch für Wimpern, Augenbrauen und Menschen mit dunkler Hautfarbe. Den Einsatz von Schwarz versuche ich immer zu vermeiden.

4. Für sonnengebräunte Haut lasiere ich über die Grundmischung aus lichtem Ocker/Krapplack oder Kad. Gelb/Kad. Rot weitere Schichten mit Sienna gebrannt. Bedenke, dass es keine "Fleischfarbe" zu kaufen gibt, du kannst von Rot bis Violett und auch Grün alle Schattierungen drinhaben. Eine Teilnehmerin aus einem Chat über "Hauttöne mischen" hat mal von einem sehenswerten Tutorial als "Augenöffner" zu dem Thema geschwärmt, klick auf "Tutorials" und dann auf "Thoughts on skintones".

Computergenerierte Kunst
Quelle: Wikipedia
Digitale Bildkunst, meist kurz „Digitale Kunst” genannt, fällt weitgehend unter „computergenerierte Kunst” und wird vorwiegend auf zweidimensionale Medien (Web/Print/Projektion) ausgegeben. In allgemeinerem Sinn werden visuelle Ausgaben eines Computers als Computergrafik bezeichnet. Nur ein Bruchteil davon ist bedeutend als künstlerische Computergrafik oder digitale Bildkunst im Sinne zeitgenössischer oder angewandter Kunst. Differenzierungen digitaler Bildkunst:

Digitales Malen:
Durch Eingabegeräte wie Grafiktablett oder Maus direkt erzeugt, manchmal mittels Algorithmen manipuliert, um mitunter traditionellen Maltechniken ähnelnde Effekte zu erreichen.

Fotomanipulation:
Durch Integration oder Verfremdung digitaler Inhalte (Fotografien) erzeugte Bilder und Fotomontagen. Mit Bildbearbeitungsprogrammen, wie Paintbox in den 1980er Jahren und Photoshop seit den 1990er Jahren, kann vorhandenes fotografisches Bildmaterial künstlerisch manipuliert werden.

Szenische 3D-Kunst:
Darstellungen virtueller Räume mittels 3D-Software

Mathematische Kunst:
Bildausgaben durch mathematische Algorithmen, Teil der Generativen Kunst

Vector Art:
Vektordarstellungen, oft grafikdesign-orientiert

Digitale Stilkunst:
Digital erzeugte Nachempfindung und Weiterführung traditioneller Kunststile, z. B. digital-impressionistisch, digital-abstrakt

Mixed Media:
Mischformen aus oben genannten Techniken. Betrachten Sie meine Illustration für ein Buchcover: Vektoren und Airbrush in Photoshop.


Die Barock Epoche:
Quelle: Wikipedia
Als Barock wird der Stil bezeichnet, der zwischen der Renaissance und dem Klassizismus etwa von 1575 bis 1770 währte. In der Kunstgeschichte wird zwischen Frühbarock (ca. 1600–1650), Hochbarock (ca. 1650–1720) und Spätbarock oder Rokoko (ca. 1720–1770) unterschieden. Als Kunstform des Absolutismus und der Gegenreformation ist der Barock durch üppige Prachtentfaltung gekennzeichnet. Von Italien ausgehend, verbreitete er sich zunächst in den katholischen Ländern Europas, bevor er sich in abgewandelter Form auch in protestantischen Gegenden durchsetzte.

Barock Malerei
Da schon Baukunst und Bildnerei des Barocks durch malerische Tendenzen mitbestimmt wurden, ist es klar, dass die Malerei selbst einen wichtigen Platz in der Kunst des Barocks einnimmt. In Wand- und Deckengemälden wurde auch sie in das Gesamtkunstwerk einbezogen. Durch perspektivische Verkürzungen erreichte man dabei außerordentliche Tiefenwirkungen und weitete auf diese Weise die Räume illusionistisch aus. Ein bewegungsreicher Figurenstil, kontraststarke Farben und die Betonung von Licht und Schatten ließen eine Malerei entstehen, die bei allem Naturalismus ihre Verwandtschaft mit prunkvollen Theaterdekorationen nicht verleugnen kann. Hauptthemen waren die Darstellung des Göttlichen und des Profanen (Weltlichen), Historienbilder und die Sagen der Antike, alle vorgetragen mit echter Naivität und Lebendigkeit. Auch in der Malerei des Barocks gingen die Anregungen von Italien aus. Die Gebrüder Agostino (1557-1602) und Annibale Carracci (1560-1609), Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610), Guido Reni (1575-1642) und der auch in Deutschland wirkende Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770) waren dort die Hauptmeister. In Spanien wirkten El Greco (1541-1614), Bartolomé Esteban Murillo (1618-1682) und Diego Rodríguez de Silva y Velázquez (1599-1660), in Frankreich Nicolas Poussin (1594-1665) und Claude Lorrain (1600-1682), in Deutschland Adam Elsheimer (1578-1610), Cosmas Damian Asam (1686-1739), Johannes Zick (1702-1762) und dessen Sohn Januarius (1730-1797) und in Tirol Stephan Kessler (1622–1700). Eine bedeutsame Sonderstellung innerhalb der Barockmalerei nimmt die niederländische Malerei ein, deren wichtigste Vertreter im flämischen Raum Peter Paul Rubens (1577-1640), in Holland Rembrandt (1606-1669) und Vermeer (1632-1675).

Jan Vermeer, bekannter holländischer Maler des Barock
Über das Leben von Jan Vermeer van Delft ist nur wenig bekannt. Er wurde am 31. Oktober 1632 in der Nieuwe Kerk in Delft getauft und war das zweite Kind und der einzige Sohn seiner Eltern.

Ausbildung
Über die Ausbildung Jan Vermeers zum Maler gibt es keine gesicherten Informationen. Er wurde als Freimeister am 29. Dezember 1653 Mitglied der St.-Lukas-Gilde. Dieser Aufnahme muss eine sechs Jahre umfassende Lehrzeit bei einem von der Gilde anerkannten Maler vorausgegangen sein. Es wird vermutet, dass Vermeer Schüler von Leonaert Bramer gewesen sein könnte. Daneben wurde angenommen, Vermeer sei ein Schüler Carel Fabritius’ gewesen, der von Rembrandt ausgebildet worden sei. Diese Hypothese war seit William Thoré-Bürger im 19. Jahrhundert lange allgemein anerkannt und ist noch heute weit verbreitet, wird jedoch von der Kunstwissenschaft inzwischen bezweifelt. Statt dessen wird Pieter de Hooch, der zwischen 1652 und 1661 in Delft lebte, eine prägende Rolle für die Malerei Jan Vermeers zugewiesen, da de Hoochs Stil in der Genremalerei Vermeers ausgemacht und als verfeinert erkannt wurde.

Familien- und Arbeitsleben
Jan Vermeer heiratete am 20. April 1653 Catharina Bolnes in Schipluy, einem Dorf in der Nähe von Delft. 1660 zog Vermeer mit seiner Frau in den Haushalt seiner Schwiegermutter am Oude Langendijk. Mit Catharina Bolnes hatte er 15 Kinder, von denen vier bereits im frühen Kindesalter starben. Jan Vermeer scheint zu dieser Zeit relativ viel Geld verdient zu haben, weil er seine Kinder ohne Probleme ernähren konnte.

Dienstmagd mit Milchkrug, 1658-1660. Das Bild gehört zu den bekanntesten von Vermeers Werken.
Da er durchschnittlich nur zwei Bilder pro Jahr malte, muss er noch weitere Einkommensquellen gehabt haben. Bekannt ist, dass er seine Mutter beim Führen der Schenke Mechelen am Delfter Großen Markt unterstützte, die diese nach dem Tod ihres Mannes geerbt hatte und in der Vermeer aller Wahrscheinlichkeit nach auch seinen Kunsthandel betrieb, eine verbreitete Nebentätigkeit niederländischer Maler des 17. Jahrhunderts. In den Jahren 1662 und 1663 sowie 1670 und 1671 war Vermeer Dekan der St.-Lukas-Gilde. Da im 17. Jahrhundert jeder Handwerker und Künstler zum Ausüben seines Berufes Mitglied einer Gilde sein musste und diese die Regeln für den Beruf festlegte, war die Position des Dekans eine einflussreiche und belegt, dass Jan Vermeer eine angesehene Persönlichkeit in Delft war. Bereits zu seinen Lebzeiten konnte Jan Vermeer gute Preise für seine Bilder erzielen. Vermeer malte nur wenige seiner Bilder für den freien Kunstmarkt. Seine Bilder gingen meist an Mäzene wie den Bäcker Hendrick van Buyten. Dabei ist nicht bekannt, ob Vermeer mit dem Malen der Bilder beauftragt wurde oder die Mäzene nur ein Vorkaufsrecht auf seine Werke besaßen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitete Jan Vermeer auch als Kunstexperte. So prüfte er beispielsweise die Echtheit einer Sammlung venezianischer und römischer Bilder, die der Kunsthändler Gerard Uylenburgh dem Kurfürsten von Brandenburg Friedrich Wilhelm I. für eine Summe von 30.000 Gulden verkaufen wollte. Vermeer reiste 1672 nach Den Haag, wo er die Bilder zusammen mit einem anderen Künstler, Hans Jordaens, begutachtete. Er bestritt vor einem Notar deren Echtheit und erklärte, dass sie höchstens ein Zehntel des geforderten Preises wert seien.

Letzte Jahre und Tod
In seinen letzten Lebensjahren verschlechterte sich die wirtschaftliche Situation Jan Vermeers, so dass er Kredite aufnehmen musste. In Folge des 1672 ausgebrochenen und bis 1679 andauernden französisch-niederländischen Krieges konnte er keine weiteren Bilder verkaufen. Daneben gab Catharina Bolnes in einer Bitte um teilweisen Schuldenerlass vom 30. April 1676 an, dass ihr Mann während des Krieges Bilder, mit denen er Handel trieb, habe unter Wert verkaufen müssen. 1675 wurde Vermeer krank und starb innerhalb weniger Tage. Am 15. Dezember 1675 wurde er in der Familiengruft in der Oude Kerk in Delft beigesetzt. Seine Frau musste zur Abtragung der Schulden auf ihr Erbrecht verzichten und übertrug dieses den Gläubigern.

Klassizismus und Romantik
Quelle: Wikipedia
Klassizismus steht in der Bildenden Kunst einschliesslich der Architektur für eine Strömung, in der die Nachahmung des klassischen Altertums, vorrangig der griechische Antike zum Programm erhoben wird. Sie ist in der gesamten Kunstgeschichte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert – etwa zwischen 1770 und 1830 – anzusiedeln. Der Klassizismus ist ein „historisierender“ Stil, der sich an die Antike und ihrer Interpretation in der Renaissance anlehnt. Ab den 1790er Jahren galt der Klassizismus als der „Stil der Revolution“, vor allem in der Architektur, wo wuchtige Formen bevorzugt werden (Triumphbogen, Brandenburger Tor). Mit der Vereinnahmung der Revolution durch Napoléon Bonaparte kommt es dann zum dekorativeren Empirestil, der sich mit der Herrschaft des Kaisers über ganz Westeuropa ausbreitet. Unter den Vertetern der klassizistischen Malerei sind viele deutsche Maler/innen: Heinrich Füger, Gustav Adolph Hennig, Angelika Kauffmann, Anton Raphael Mengs, Johann Baptist Seele, Anselm Feuerbach.

Romantik:
Bilder der Romantiker hatten ihre Wirkung auf die Landschaftsmaler in England und in den USA. Maler wie William Blake und Turner teilten Caspar David Friedrichs Interesse an einer symbolischen Aufladung von Landschaften. Turner setzte sich in seinen unzähligen Landschaftsskizzen und seinen expressiven und farbintensiven Gemälden mit der Wirkung von Licht und Raum auseinander.

Der Realismus
Quelle: Wikipedia
Der Realismus [zu lateinisch lat. realis: die Sache betreffend; res: Sache, Ding] bezeichnet in der Kunstgeschichte eine Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa einsetzende neue Kunstauffassung, die sich gegen die historisierenden und idealisierenden Darstellungen des Klassizismus und der Romantik wandte. Insbesondere die Maler suchten ihre Sujets nunmehr ausschließlich in der fassbaren Welt. In Frankreich trat die sogenannte Schule von Barbizon um 1850 für eine Landschaftsmalerei ein, die im Freien entstand; sie propagierte in den 1860er Jahren eine Kunst, die sich aus sichtbaren Dingen zusammensetzen und nicht in der Vorstellung entstehen solle.

Neue Sachlichkeit
1925 wurden unter dem Titel „Neue Sachlichkeit“ in der Kunsthalle Mannheim Werke von 32 Künstlern ausgestellt. Die Bilder waren gekennzeichnet von einer Überschärfe in der Darstellung von Gegenständen und Figuren. Man sprach bei dieser nach dem Ersten Weltkrieg entstandenen Malerei auch vom „Magischen Realismus“. Dieser will gesellschaftskritische Alltagswirklichkeit schildern. Bekannte Vertreter der „Neuen Sachlichkeit“ waren Otto Dix (1891–1969), Karl Hubbuch, (1891–1979), Richard Oelze (1900–1980) und Christian Schad (1894–1982). Weitere Vertreter sind u.a. George Grosz und Käthe Kollwitz.

American Scene
Ein Ansatz der realistischen Malerei in den USA der 1920er und 1930er Jahre, auch als Amerikanischer Realismus geläufig, hatte das Ziel, den American way of life möglichst wirklichkeitsnah zu erfassen. Diese Malerei grenzte sich zudem explizit ab gegen die Tendenzen der europäischen Kunstmoderne und gilt als einer der ersten eigenständigen Stile in der Kunst der USA. Zu seinen Vertretern zählen, Georgia O’Keeffe (1887–1986), Charles Sheeler (1883–1965), Grant Wood (1892–1942) und Edward Hopper (1882–1967), dessen Werke "New York Movie" und "The Long Leg" ich schon im Kundenauftrag kopiert habe.

Der Impressionismus
>Quelle: Wikipedia
(v. lat.: impressio = Eindruck; über das französische impressionnisme) ist eine Stilrichtung der Malerei im späten 19. Jahrhundert, die sich von Frankreich aus weltweit verbreitete. Das Interesse verlagerte sich vom Motiv auf die Malweise. Cézanne fasste das Bild nicht mehr als Fenster zur Welt auf, auf der ebenen Fläche wird kein dreidimensionaler Raum vorgetäuscht, das Bild ist vielmehr ein zweidimensionales Feld, in dem Ordnung von Formen und Farben relevant ist. Das Bild selbst ist eine parallele Wirklichkeit zur Wirklichkeit der Welt und nicht deren Abbildung.

Gegen Ende des Jahrhunderts verstärkten sich die Tendenzen zu einer subjektiven Interpretation der Welt und zur Dominanz einer persönlichen Handschrift, wie es sich in den expressiven Landschaften eines van Gogh zeigt sowie einer vermehrten Vielfalt künstlerischer Perspektiven, ein Kennzeichen der Malerei der Moderne.

Charakteristika impressionistischer Malweise:
Quelle: Wikipedia
1. Die impressionistische Malerei wird normalerweise mit einer starken Betonung von Licht in seinen unterschiedlichen Qualitäten in Verbindung gebracht, wobei oftmals der Effekt einer bestimmten Tages-/Jahreszeit hervorgehoben wird.

2. Die Bilder wurden in einer skizzenhaften Art gemalt, die es ihnen ermöglichte, die Essenz des Objektes und nicht der Details hervorzuheben. Ihre Bilder wirken oft ausschnitthaft. Damit soll nicht das gemalte Objekt als Ganzes, sondern die Wirkung des Lichts auf ihm betont werden. Darüber hinaus verleiht dies dem Bild einen spontanen, flüchtigen Charakter (impression).

3. Sie erzielten Dunkelheiten nicht durch Zugabe von Schwarz sondern durch Mischung komplementärer Farbwerte. So gesehen sind die Bilder kontrastärmer, was sie aber durch extreme "Höhen " (Spitzlichter) wieder ausglichen.

4. Sie malten nass-in-nass, statt darauf zu warten, dass nacheinander aufgetragene Schichten trocknen. Dies führte zu weicheren Konturen und fließenden Farbübergängen. Nachteil: stärkere Rissbildung, die hingenommen wurde.

Die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT präsentierte 2008 erstmals die großen Malerinnen des Impressionismus: Berthe Morisot, Marie Cassat, Eva Gonzales, Marie Bracquemond (meine Favoritin). Der Impressionismus bot stärker als andere Strömungen auch Malerinnen die Möglichkeit der künstlerischen Anerkennung. Mit seiner Hervorhebung der Lichteffekte, seinen delikaten Oberflächen und seinen Themen - Alltagsszenen, Gärten, Interieurs oder Stilleben - wurde der Impressionismus von den Zeitgenossen per se als "feminin" angesehen.

Anzeigefenster einklappen: F5
oder Browser Schaltfläche "Aktualisieren".